Sicherheitstipps
Feuerwehrnotruf ? Alarmierung Notruf 122 Drucken E-Mail



Unter der Notrufnummer 122 meldet sich Ihre, rund um die Uhr besetzte Feuerwehr-Alarmzentrale. Um eine schnelle und gezielte Hilfe Ihrer Feuerwehr zu ermöglichen, ist es wichtig, dass Sie möglichst genaue Angaben über das Schadensereignis machen.

  • WAS ist passiert ?
     
  • WO ist etwas passiert?  
    (genaue Ortsangabe, Adresse, Hausname)
     
  • WIE VIELE Personen
    sind verletzt, eingeklemmt oder eingeschlossen?
     
  • WER hat angerufen?
    Namen und Tel.Nr. angeben.
    Warten auf eventuelle Rückfragen der Alarmzentrale!

 

Über Funk alarmiert die Feuerwehralarmzentrale sofort nach Ihrem Anruf Ihre nächstgelegene Feuerwehr. Hier ertönen dann entweder die Sirenen oder die Piepser und Pager, die viele Feuerwehrmitglieder ständig mit sich tragen.
 
Wie alarmiert man über die internationale Notrufnummer 112 Drucken E-Mail



Falls der Empfang bzw. die Gesprächsqualität sehr schlecht sind, kann es helfen,
das Handy auszuschalten und wieder einzuschalten,
aber NICHT den PIN-Code einzugeben. Ohne PIN kennt das Handy nicht Ihren Netzbetreiber und versucht vorerst das stärkste Netz in Ihrer Umgebung zu finden, um für einen eventuellen Notruf gewappnet zu sein.
Dann 112 wählen und "Abheben Taste" drücken, damit wird der Notruf über den "fremden" Netzbetreiber gestartet.

Der GSM-Notruf wird in Österreich auf die Nummer 133 umgeleitet.
Der Anrufer gelangt also zum Gendarmerie- bzw. Polizeinotruf.

Von dort erfolgt dann die weitere Alarmierung der entsprechenden Einsatzkräfte.

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Was tun wenn es brennt? Drucken E-Mail

 

WENN SIE FLÜCHTEN KÖNNEN 

  • Fenster im Brandraum schließen
  • Gebäude geordnet, überlegt verlassen
  • Türen hinter sich schließen
  • Mitbewohner verständigen
  • Fenster von Fluchtwegen (Stiegen, Gängen) öffnen
  • Räume, die verqualmt sind, gebückt oder kriechend verlassen
  • Aufzug nicht benützen
  • Feuerwehr verständigen
  • Eintreffen der Feuerwehr abwarten
  • Information, die wichtig sind (z.B. vermisste oder eingeschlossene Personen) weitergeben 

 

WENN SIE VOM BRAND EINGESCHLOSSEN SIND 

  • Vom Brandherd entfernen
  • Türen zwischen sich und Brandherd schließen
  • Türritzen abdichten
  • Erst jetzt Fenster öffnen
  • Rufen, winken, um Hilfe telefonieren
  • Rettung durch die Feuerwehr abwarten 
 
Brandvoraussetzungen und Löschmöglichkeiten Drucken E-Mail

Jeder Helfer, der mit Handfeuerlöscher, Löschdecke oder sonstigem Löschgerät eine erfolgreiche Entstehungsbrandbekämpfung erreichen will, sollte nicht nur mit der Handhabung der Geräte vertraut sein. Auch Kenntnisse über die Vorgänge der Verbrennung und die Wirkung der Löschmittel sind notwendig.

Grundlagen der Verbrennung

Der Verbrennungsvorgang ist eine chemische Reaktion, und zwar die chemische Verbindung eines Brennstoffes mit Sauerstoff. Dieser Vorgang wird "Oxidation" genannt. Feste brennbare Stoffe verbrennen in Form von Glut, meist mit einem gleichzeitig ablaufendem Flammbrand! Brennbare Gase und die Dämpfe brennbarer Flüssigkeiten verbrennen in Form von Flammen! Nach Art des Brandes unterscheidet man: Glutbrand, Glut- und Flammbrand oder Flammbrand.

Voraussetzung für die Verbrennung

Für eine Verbrennung müssen vier Voraussetzungen gegeben sein:
Ein brennbarer StoffSauerstoffWärme (zum Erreichen der Zündtemperatur bzw. zum Halten der Verbrennungstemperatur)Das richtige Mengenverhältnis (der brennbaren Gase und Dämpfe mit Luft)
Sind alle diese Voraussetzungen erfüllt, kommt es zur Verbrennung!



Im folgenden werden die einzelnen Begriffe näher erklärt:
Brennbarer StoffNach ihrem Brennverhalten werden die brennbaren Stoffe in Brandklassen eingeteilt.

BrandklasseBeschreibungBeispiele brennbarer Stoffe
ABrände fester Stoffe, hauptsächlich organischer Natur, die normalerweise unter Glutbildung verbrennenHolz, Kohle, Papier, Stroh, Faserstoffe, Textilien
BBrände von flüssigen Stoffen oder flüssig werdenden StoffenBenzin, Benzol. Heizöl, Äther, Alkohol, Harze, Teer
CBrände von GasenAcetylen, Wasserstoff, Methan, Propan, Stadtgas, Erdgas
DBrände von MetallenAluminium, Magnesium, Natrium, Kalium

 

Sauerstoff

 

Sauerstoff ist ein farb-, geruch- und geschmackloses Gas und ist zu 21 % in der Luft enthalten. Sauerstoff selbst ist nicht brennbar, ohne Sauerstoff ist aber keine Verbrennung möglich (Verbrennung = Verbindung mit Sauerstoff).

 

 

Wärme

 
ZündtemperaturDie Verbrennung wird durch die Zündung eingeleitet. Die Zündtemperatur ist die niedrigste Temperatur, bei der ein brennbarer Stoff an der Luft ohne äußere Flammeneinwirkung zu brennen beginnt (z.B. Papier ~ 185 oC).
Flammpunkt brennbarer FlüssigkeitenBrennbare Flüssigkeiten brennen selbst nicht, sondern nur ihre Dämpfe. Der Flammpunkt einer brennbaren Flüssigkeit ist die niedrigste Temperatur dieser Flüssigkeit, bei der sich ausreichend Dämpfe für ein entflammbares Dampf/Luft-Gemisch bilden (z.B. Benzin ca. -30oC, Dieselkraftstoff mindestens 55oC). Je niederer der Flammpunkt einer brennbaren Flüssigkeit ist, umso brandgefährlicher ist sie.
Richtiges MengenverhältnisDie Oxidation von brennbaren Gasen und Dämpfen ist stets nur in ganz bestimmten Mischungsverhältnissen zwischen Brennstoff und Luft möglich. Jeder Überschuss, ob Brennstoff oder Luft, wirkt hemmend auf die Reaktion. Je besser das optimale Mischungsverhältnis getroffen wird, desto rascher läuft die Verbrennung ab.
Jenen Bereich, in dem eine Zündung von Gasen oder Dämpfen möglich ist, nennt man Zündbereich oder Explosionsbereich.

 

 

Der Löschvorgang

 

 

Beim Löschen eines Brandes ist mindestens eine der Voraussetzungen für die Verbrennung zu beseitigen. Dies erfolgt entweder durch Aufbringen von Löschmittel, oder durch den Entzug des brennbaren Stoffes, z.B. das Absperren der Gaszufuhr bei einer brennenden Gasleitung.


 

Man unterscheidet Löschmittel:
mit kühlender Wirkung= Wasser= Entzug von Wärme
mit erstickender Wirkung= Schaum= Entzug des Luftsauerstoffes
mit störender Wirkung= Pulver= Beeinträchtigung der Reaktionsfähigkeit

Fast alle Feuerlöscher sind mit Schlauch ausgerüstet. Hier gelten im allgemeinen folgende Regeln:


  • Den Feuerlöscher aus dem Halter nehmen in die Nähe des Brandherdes bringen und auf dem Boden abstellen.

  • Den Feuerlöscher entsichern. Schlauch in die Hand nehmen. Achtung: Ist der Feuerlöscher aufgeladen, steht er unter 15 bar Druck. Halten Sie den Schlauch deshalb kräftig fest.

  • Kurz auf den Druckhebel oder den Schlagknopf drücken bzw. Handrad der CO2-Flasche aufdrehen. Ein Zischen zeigt an, dass das Druckgas in den roten Behälter strömt. Der Feuerlöscher ist jetzt "schussbereit".

  • Feuerlöscher aufheben. Schlauch auf den Brandherd richten.

Auf Druckhebel oder Hebel der Löschpistole drücken - das Löschpulver strömt aus. Hebel loslassen - der Löschstrahl wird abgestellt. 

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Zivilschutzsignale Drucken E-Mail

 

Warnung und Alarmierung der Bevölkerung sowie des Katastrophenhilfsdienstes im Katastrophenfalle

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Feueralarm

Alarmierung der Feuerwehr zu Bekämpfung eines Brandes sowie einer örtlichen Gefahr. Dauerton 3 x 15 Sekunden mit einer Unterbrechung von2 x 7 Sekunden - Das Signal ist im Bedarfsfall zu wiederholen!

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Sirenenprobe

Jeden Samstag um 12:15 Uhr(Bisamberg/Klein Engersdorf), Dauerton von 15 Sekunden  

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